Stationen der Kleintierpraxis Dr. Tatjana Rusch

IMPRESSIONEN

"Check in" - Station

In der „Check in“ - Station verweilen insbesondere aufgefundene Katzen nach einer eingehenden, tierärztlichen Untersuchung. Werden die Tiere nicht innerhalb von 7 Tagen abgeholt, ziehen sie in die Katzenstation „Kleine Farm“ um.

In dieser Zeit finden täglich Kontrolluntersuchungen und Verhaltensbeobachtungen statt. Die Katzen werden hier „Checkheft“-gepflegt (Giardienuntersuchung, Test auf die sogenannten AIDS-Erkrankungen, Kennzeichnung usw.).

Die Stationsboxen in der „Check in“ - Station sind immer mit weichem Zellstoff, Katzentoilette, Futter- und Wassernapf und einem weichen Schlafplatz ausgestattet. Sofern es keine tierärztliche Indikation gibt, die dagegen spricht, wird dem jeweiligen Bewohner der Box eine Versteckmöglichkeit, die vor Blicken schützt, angeboten: Ein einfacher Hocker mit einem darüber gelegten Handtuch bietet beispielsweise eine solche und so wird gleichzeitig noch eine zweiten Etage geschaffen.

Katzenstation "Kleine Farm"

Auf der Katzenstation „Kleine Farm“ sind als stationäre Patienten außer Patienten zur Verhaltensbeobachtung auch aufgefundene Katzen untergebracht. Von der Station „Check in“ ziehen solche Tiere, die bis dahin noch nicht abgeholt wurden, nach umfangreicher, tierärztlicher Versorgung in jeweils eine Einzelstationsbox.

Da sich diese Katzen noch in der Grundimmunisierung befinden, dürfen sie noch nicht mit anderen Katzen, die ebenfalls noch nicht grundimmunisiert sind, zusammen gehalten werden: Das Leukosevirus (eine der Katzen-AIDS-Krankheiten) kann im Knochenmark versteckt sitzen, daher im durchgeführten Virus-Suchtest nicht gefunden werden und in der Zeit der Grundimmunisierung von dort wieder in die Blutbahn gelangen. Eine solche Katze wäre dann nicht nur selber Betroffene, sondern ansteckend für andere Katzen, was aus Tierschutzgründen nicht zu verantworten ist.

Aufgefundene Katzen, die nach abgeschlossener Grundimmunisierung der Impfung noch nicht abgeholt werden, ziehen in ein Gruppenabteil in der Katzenstation „Kleine Farm“ um. In einem Gruppenabteil werden maximal vier, im Schnitt aber zwei, gut miteinander verträgliche Katzen stationär untergebracht. Alle drei Abteile sind miteinander zu verbinden, so dass auch eine „Großgruppe“ von maximal 6 Tieren zusammen den Raum nutzen. Ein Gruppenabteil hat ein Raumvolumen von 25,4 m³, es ist mit diversen Kletter-, Versteck- und Kratzmöglichkeiten ausgestattet sowie mit Futter- und Wassernäpfen und Katzentoiletten. Als Futternäpfe werden gerne Katzengeduldsspiele verwendet, aus denen die Katzen ihr Futter zur Beschäftigung „herausbasteln“ müssen.

Die Fensterscheiben der Katzenstation „Kleine Farm“ sind mit Spionfolie versehen, so dass die Katzen zwar hinaus sehen können, jedoch nicht durch menschliche Blicke belästigt werden. Die stationären Patienten auf der Katzenstation werden täglich tierärztlich überwacht, ihr Allgemeinbefinden überprüft und - je nach Indikation - ethologisch beobachtet.

Einzelstationsboxen in der Katzenstation "Kleine Farm"

Die Einzelstationsboxen in der Katzenstation „Kleine Farm“ haben ein Raumvolumen von 4,2 m³, sind mit Regalen, diversen Kletter- und Versteckmöglichkeiten und Liegeplätzen, einem Holzstamm zum Krallenschärfen, Katzentoilette, Futter- und Wassernapf ausgestattet.

Alle Abteile sind durch ein Türchen miteinander zu verbinden, so dass z.B. zwei zusammengehörende Tiere durchweg in Kontakt sein können oder ein einzelnes Tier entsprechend seiner individuellen Bedürfnisse mehr Raum nutzen kann.

Hundeverhaltensstation "Haus 17"

In der Hundeverhaltensstation „Haus 17“ sind insbesondere Hunde untergebracht, die aufgrund eines Problemverhaltens eine stationäre Verhaltenstherapie durchlaufen. Die Bezeichnung „Haus 17“ lehnt sich an psychiatrische Kliniken für Zweibeiner an wie z.B. der PK Lüneburg, die sich in diverse Häuser aufteilt.

Auch aufgefundene Hunde, die im Schnitt innerhalb von zwei Stunden nach Einlieferung wieder abgeholt werden, bekommen in dieser Station nach eingehender, tierärztlicher Untersuchung nach ihrem „Ausflug“ eine Stationsbox zur Verfügung gestellt.

Heimtierstation "Kaninchenbau"

In der Heimtierstation „Kaninchenbau“ sind insbesondere aufgefundene, nicht abgeholte Heimtiere und solche, deren Haltern eine tierärztliche Behandlung wie eine notwendige OP zu teuer gewesen wäre und sie es deshalb nicht mehr behalten wollten („Dann schläfern sie es lieber ein, dafür kann ich mir ja 10 neue Kaninchen kaufen!“) untergebracht. Auf keinen Fall werden die Tierarten Kaninchen und Meerschweinchen zusammen in einem Bereich untergebracht, da das nicht den Bedürfnissen beider Tierarten entspricht.

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Außerhalb der Öffnungszeiten

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Sollten Sie außerhalb der regulären Öffnungszeiten ein Tier auflesen, erreichen Sie die uns in dringenden Notfällen unter 0157 - 736 021 48.


BITTE BEACHTEN SIE:
Nur Fundtiere aus den Gemeinden Seevetal, Stelle und der Samtgemeinde Elbmarsch können von uns stationär aufgenommen, (tierärztlich) versorgt und rückvermittelt oder an neue Halter weitergegeben werden.

Wenn Sie uns einmal nicht persönlich erreichen sollten und das gefundene Tier nicht selbst bergen / transportieren können, benachrichtigen Sie bitte die örtliche Polizei (Telefon: 110) oder Feuerwehr (Telefon: 112).

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